Kaufberatung Digicam

Kaufberatung Digicam

Bei einer Digicam werden die Bilder nicht mehr auf einem lichtempfindlichen Film abgebildet, stattdessen von einem lichtempfindlichen Chip aufgenommen. Das aufgenommene Material wird dann in sogennate Pixel (Bildpunkte) umgewandelt, komprimiert und auf einem Wechselspeicher-medium abgespeichert. Die Vorteile der digitalen Fotografie liegen auf der Hand. Innerhalb weniger Sekunden kann das Bildergebnis bearbeitet, geprintet oder verschickt werden. Nicht gelungene Bilder können sofort aussortiert werden. Keine Filmrollen, keine Entwicklung. Das spart Zeit und Geld. Die gespeicherten Fotos können nachher direkt zum Personalcomputer oder einem Drucker übertragen werden. Die Kamera sollte Ihren Bedürfnissen entsprechen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Typen: die digitalen Kompaktkameras und die Spiegelreflexmodelle (DSLR).

Kompaktkameras haben ein fest eingebautes Objektiv.

Unser kleiner Ratgeber soll Ihnen helfen, das richtige Gerät zu finden. Grundsätzlich gilt :
Sie sollten nichts kaufen, was Sie nicht wirklich brauchen. Die Menge der Pixel zum Beispiel ist kein Gratmesser für Qualität. Erheblich wichtiger ist z.B. was mit den Bildern gemacht werden soll. Werden sie in ihrem digitalen Zustand belassen, oder sollen Abzüge gemacht werden ? Werden die Bilder möglicherweise ausgedruckt ? Eine weitere wichtige Rolle spielt der Grad der individuellen Übung mit dem fotografieren im Allgemeinen. Sind Sie Laie, oder schon sehr sachkundig ? Wollen Sie nur von Zeit zu Zeit ein paar Schnappschüsse fürs Familienalbum anfertigen oder Bilder für Ihre eigene Webpräsenz , dann reicht eine Einsteigerkamera mit niedriger Auflösung. Wenn Sie große Abzüge herstellen wollen, sollten Sie eine Kamera mit höherer Auflösung und verschiedenen manuellen Einstellmöglichkeiten wählen. 

Kaufkriterien :

Auflösung

Die Auflösung, also die Bildqualität ist wohl der wichtigste Wert einer Digitalkamera.
Unter der Auflösung versteht man die Anzahl der lichtempfindlichen Zellen auf dem Chip. Der Preis einer Kamera steigt gewöhnlich mit der Menge der Pixel. Je höher die Auflösung, umso besser ist die Qualität der aufgenommenen Bilder, desto besser gelingt die Vergrößerung eines digitalen Fotos. Wenn Sie demzufolge Abzüge machen lassen oder selbst ausdrucken wollen, ist die Pixelzahl des zu Anfang aufgenommenen Bildes ausschlaggebend. Man kann deswegen aber nicht unbedingt davon ausgehen, dass eine hohe Pixelzahl automatisch besser ist. Für den Rechner sind Auflösungen, welche die Bildschirmgröße übersteigen keineswegs von Vorteil, da die großen Bilder wieder verkleinert werden müssen. Das bedeutet zusätzliche Arbeit und stellt auch den Sinn der hohen Auflösung in Frage. Folglich ist die Frage nach der richtigen Anzahl Pixel auch eine Frag nach der Verwertung der Bilder. Hohe Pixelzahlen sind eigentlich nur dann sinvoll, wenn die Fotos auch ausgedruckt werden sollen. Als Faustregel gilt : Je größer das Format der auszudruckenden Fotos, umso wichtiger die Auflösung.

Zoom

Man unterscheidet Modelle mit fester Brennweite oder einem Zoom-Objektiv. Durch eine Veränderung der Brennweite des Objektives kann erreicht werden, daß der zu filmende Gegenstand größer bzw. kleiner wird, wodurch der Eindruck größerer Nähe oder Entfernung entsteht. Die Kamera verläßt dabei jedoch ihren Platz nicht. Wer keine großen Ansprüche an die Bildgestaltung stellt, der kommt mit einer Kamera aus, die mit einer festen Brennweite arbeitet. Die Vorteile einer Festbrennweite sind die größere Lichtstärke, höhere Brillanz der Fotos darüber hinaus das geringere Gewicht. Es ist allerdings bloß ein Bildausschnitt machbar. Es gibt den optischen und den digitalen Zoom. Echt gute Resultate liefert nur das optische Zoom, denn beim Digitalzoom handelt es sich im Prinzip gar nicht um ein richtiges Zoom. Das Digitalzoom vergrößert nur den Teilbereich eines Bildes und erweckt dadurch den Eindruck einer geringeren Distanz. Da bei einem Heranzoomen an ein Objekt mehr Feinheiten sichtbar werden, die das Digitalzoom jedoch gar nicht liefern kann, muss die Fotokamera die fehlenden Details selbst errechnen (Interpolation). Dadurch wird das Foto unscharf und grobkörnig. 

Brennweite
Ein Objektiv bündelt eintreffende Lichtstrahlen. Als Brennweite versteht man den Abstand, in dem sich parallel eintreffende Lichtstrahlen in einem einzigen Punkt treffen.  Aus fotografischer Sicht wird die Brennweite als Synonym für den Bildwinkel verwendet. Eine kleine Brennweite bedeutet einen großen Bildwinkel. Aus fotografischer Sicht wird die Brennweite als Synonym für den Bildwinkel verwendet. Eine kleine Brennweite bedeutet einen großen Bildwinkel. Das menschliche Sichtfeld erfasst etwa 45 Grad. Diesen Bereich deckt ein Objektiv mit 50 bis 70 Millimetern Brennweite ab. Objektive mit weniger als 35 Millimetern können Einzelheiten außerhalb des Sichtfelds aufnehmen (Weitwinkel).

Aufnahmedistanz

Unter Makro versteht man die Fähigkeit Nahaufnahmen von Objekten zu produzieren. Der Makro-Wert wird in cm angegeben. Nicht alle Kameras schaffen bei sehr geringem Abstand zum
Objekt das Lichtbild noch scharf stellen. Daher gibt der Makrobereich einer Kamera an, zwischen welchen Abständen zum Objekt, das Objektiv das Bild scharf stellen kann. Wer also vorhat viele Nahaufnahmen zu machen, sollte diesen Wert mit beachten. 

Weissabgleich

Er dient dazu die Kamera auf die Farbtemperatur des Vorhandenen Lichtes einzustellen. Dies kann maschinell von der Kamera, oder manuell durch die Wahl im Auswahlmenue stattfinden. Bessere Kameras bieten auch das Ausmessen vor Ort über eine Graukarte.

 

 Bildschirm/SucherAls Sucher bezeichnet man in der Fotografie eine Vorrichtung am Fotoapparat oder an der Filmkamera, mit der ein Motiv anvisiert und der Bildausschnitt festgelegt werden kann. Je nach Ausstattung der Kamera kann der fotografische Sucher auch zur Kontrolle der Schärfe und der Belichtungszeit dienen. Über den Sucher wird das zu fotografierende Objekt festgelegt und die Schärfe kontrolliert. Verfügt die Kamera über einen LCD-Sucher muss man die Fotokamera
nicht ununterbrochen vors Gesicht halten. Auf dem Display werden viele Funktionen der Kamera gesteuert. Die kleinen Bildschirme benötigen jedoch sehr viel Strom und zehren am Akku. Das geht zu Lasten der Betriebszeit. Bei grellen Lichtverhältnissen sind TFT-Display’s ziemlich unwirksam. Aus diesem Grund ist eine Verknüpfung aus optischem Sucher und LCD die beste Lösung. Die Qualität des TFT-Display hängt von der Auflösung, gemessen in Pixel, ab. 

BildspeichermediumDigitalkameras können über einen internen und einen externen Speicher verfügen. Ausschlaggebend ist hierbei die Speicherkapazität. Weil die Preise der verwendbaren Speichermedien zum Teil spürbar voneinander abweichen, sollte man sich betrachten, mit welchem Medium die Kamera arbeitet, um eventuelle Folgekosten abschätzen zu können. Speicherkarten sind auch in anderen Geräten einsetzbar. Darum kann, bei sonst ähnlichen Umständen, die Nutzbarkeit einer Karte für Digitalkamera, Camcorder und mp3 Player durchaus ein Kaufkriterium sein.

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